"Es gibt keinen Punkt an dem wir stehenbleiben könnten und sagen: Jetzt haben wir's. So muss es sein. So werden wir es immer machen! Wir sind immer unterwegs!" - Ingeborg Bachmann
"Tatsächlich besitzt der moderne Mensch kein geistiges Selbstvertrauen mehr. Hinter einem selbstsicheren Auftreten verbirgt er eine grosse geistige Unsicherheit. Trotz seiner grossen materiellen Leistungsfähigkeit ist er ein in Verkümmerung begriffener Mensch, weil er von seiner Fähigkeit zu denken keinen Gebrauch macht. Es wird unbegreiflich bleiben, dass unser durch Errungenschaften des Wissens und Könnens so gross dastehendes Geschlecht geistig so herunterkommen konnte, auf das Denken zu verzichten!" – Albert Schweitzer

RAISED TO BE NICE! My Intellectual Biography

This is how I became who I am ...

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Ganz oben - ganz unten oder: Gute und schlechte Zeiten

Ich war von anfang an stark sehbehindert und mit 12 oder 13 Jahren wurde ich blind. Erst war ich fast ein Vorzeigemensch: was hat der Geschaft, was hat er alles gemacht! Und dann, ich war inzwischen 58, hatte ich einen Hirnschlag!

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Reisen, Musik und andere "Hobbies"

Hobbies - die ins Abseits gedrängten Leidenschaften und Freuden des auf seinen Beruf
hin konzentrierten bürgerlichen Menschen - die Reste früherer Träume - die Energien, die ihn am Leben halten - die ungelebten Triebe seiner Zukunft ... es gibt sie auch bei mir, die Stiefkinder meines Erwachsenendaseins, meine "Hobbies".

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Wie Wellen fortgespühlt. Skizze

Nikola hat mich, seit sie studiert, ein paar mal mit dem Wahlspruch: "Wir sind ja so privilegiert" oder "mir geht's gut, ich bin privilegiert" begrüsst! Also ... Mir geht's ... Ich studiere ja auch wieder, und dennoch, der Spruch will mir nicht über die Lippen ...

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Verwirte Zeiten. Skizze

Pubertät! Lange Weile, hab ich schon gesagt. Graue Jahre. Viel brav sein und ängstlich und Lateinwörter lernen. Französische und andere Schriftliche Arbeiten hinter mich bringen: Dictés, Thêmes, Geographie, Mathe.

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Ich bin ganz dein ... ich bin ganz mein

Es gibt Tage und Wochen, während welcher mich diese ganze Sache überhaupt nicht beschäftigt. Dann aber, an einem harmlosen Tag ohne Pflichten und Ablenkungen, an einem Tag wie heute, schleicht sich die Erregung an, breitet sich aus und nimmt von mir besitz.

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Immer wieder Sex

Sex und Liebesgefühle aller Art stehen seit Tagen wieder einmal wie drängendes Grundwasser in meinen Kellern. Ich versuche sie zu ignorieren, versuche zu „arbeiten“, doch sie drücken aus allen Ritzen, steigen durch die Wände hinauf in die bewohnten Gemächer ...

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Rückschau - Vorschau

Vieles habe ich weggeworfen, damals, aber die Tagebücher, die habe ich wieder vorgeholt, und erstaunt gemerkt, dass ich nicht erst in den 1990erjahren, sondern unmittelbar nach der Matur angefangen habe Tagebuch zu schreiben. Ich war gerade 55 geworden und ich hatte beschlossen, jetzt endlich das zu tun, was ich immer wieder vor mir hergeschoben hatte: Zu kündigen und zu reisen. Ich hatte Zeit, auch in die Vergangenheit abzutauchen und zu lesen was ich dort festgehalten habe.

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