Und nun stehe ich einer grundlegenden Frage gegenüber: Welchen Wert hat das Sehen für uns? Wozu dient uns das Sehen? Und ich bemerke, daß niemand darauf ernsthaft antwortet, weder die Sehenden noch die Blinden. - Jacques Lusseyran

Wie Reisen blinde Leute? - Martin Näf, Basel

Auch hier gilt: Die Geschmäcker sind verschieden, und "den blinden Menschen" gibt es allenfalls auf dem Papier. Wir sind von einander so verschieden wie - naja, wie Menschen eben verschieden sind voneinander! Und wenn es um's Reisen geht ist es nicht anders: Die Einen ziehen Pauschalreisen vor -, entweder ganz "gewöhnliche", die sie irgendwo buchen, oder solche, die speziell für diese "Klientel" organisiert werden.

Was mich selbst angeht, so habe ich Gruppenreisen noch nie versucht -, ausser früher mit >meinen Eltern und meinen Geschwistern -, aber das ist wohl eine andere Geschichte und schon lange her!Ich bin schon eher der typische Individual- um nicht zu sagen Ruck- und Schlafsacktourist! Als solcher reise ich dann ... Nun zum Beispiel


mit dem Containerschiff in die USA!

Die Rederei wollte mich zuerst gar nicht an Bord nehmen: "Behinderte ausgeschlossen; Menschen über 70 nur mit ärzlichem Zeugnis", so hiess es im Passagevertrag. Damit hatte ich nicht gerechnet als ich nach längerem Suchen endlich voll Freude auf die kleine auf Frachtschiffreisen spezialisierte Agentur gestossen war und meine Reise von La Specia (Italien) nach New York buchen wollte.

Das Problem liege bei den grossen Versicherern, erläuterte mir die zuständige Sachbearbeiterin. Die Bestimmung sei ein fester Teil der entsprechenden Verträge. Die Redereien seien da ganz machtlos. - Natürlich konnte ich die Frau verstehen, aber ich wollte meinen Traum deshalb nicht einfach aufgeben! Stattdessen rief ich Mobility International an. Ich dachte mir, dass man dort vielleicht Erfahrungen mit dem Thema habe, vielleicht auch juristischen Rat, Hinweise auf ähnlich gelagerte Präzedenzfälle.

Die Vertreterin des Schweizer Büros von Mobility International wusste allerdings von nichts. Dafür erklärte sie mir wortreich, dass ich die Rederei und die Versicherung verstehen müsse, denn so eine Schiffsreise sei doch etwas gefährliches ... Als ich sie fragte, ob sie wisse, wie es auf einem Frachtschiff ausschaue, ob es dort viele offene Luken und Stellen ohne Reling gäbe, meinte sie, nein, das wisse sie nicht, aber ich müsse schon verstehen, es sei doch gefährlich ... Ich hängte auf. Ich hätte diese dumme Gans erwürgen können: Hat keine Ahnung aber redet mit mir wie mit einem 3jährigen, der nicht ganz bei Verstand ist. Und so was arbeitet in einer Organisation, die behinderten Menschen helfen soll, ein gleichberechtigtes Leben zu führen! Zum Kotzen, aber hoffentlich eine aussterbende Species!

Da ich mein Leben nicht leichtfertig wegwerfen oder irgend etwas durchsetzen will, was ich selber als zu gefährlich erachte, rief ich noch einmal bei der Rederei an. Dort beruhigte man mich: Nein, Stellen ohne Reling gäbe es nicht und die Luken seien nur offen, wenn ein- und ausgeladen werde, doch dann sei das Deck abgesperrt. Allerdings seien die Treppen zu den Kabinen steil, und gerade im Winter könne es auf dem nördlichen Atlantik sehr raues Wetter geben ... Raues Wetter! Das war doch genau das, was ich wollte -, und steile Treppen ... Ich bin doch ein "Sohn der Alpen", war schon auf dem Piz Palü und dem Doldenhorn ... oder war es das Rosenhorn, keine extremen Klettereien, aber doch ordentliche Touren durch Fels und Eis und Schnee, Touren, die einiges an Geschicklichkeit und Ausdauer verlangten ... Da konnten Treppen doch kein Problem sein – oder vielleicht doch? Ich kenne diese Schiffe ja nicht, und wenn alle meinen, es sei so gefährlich ...? Was sollte ich tun: Den Vertrag einfach unterschreiben und am Tag x an Bord gehen als ob nichts sei? Die Sache aufgeben ...

Die Rederei signalisierte Sympathie und Bereitschaft, doch sie waren an ihre Regeln gebunden, und ich – ich fühlte mich überfordert, war abwechselnd wütend und deprimiert. Jeder Trottel kann so eine Passage buchen, aber ich ...! Mit einer Begleitperson würde man mich mitnehmen, das hatte die Rederei mir zugesagt, aber ich wollte keine "Begleitperson" mitnehmen. Abgesehen von den praktischen Schwierigkeiten, die mit diesem Vorschlag verbunden waren, würde dies dem ganzen Unternehmen seinen besonderen Reiz, das Gefühl des Abenteuers nehmen. Nein. Ich wollte allein in die Welt hinaus ziehen. Warum traut man mir nicht zu, dass ich meine Möglichkeiten und Grenzen genauso gut oder schlecht einschätzen kann wie irgend ein anderer erwachsener Mensch. Ich brauche Informationen, vielleicht auch einmal etwas Hilfe, aber nicht diese als Fürsorge getarnte Bevormundung.

Schliesslich rief ich noch einmal bei der Rederei an und erkundigte mich, ob noch andere Passagiere an Bord des Schiffes sein würden, und ob es vielleicht möglich sei, diese zu fragen, ob sie im Notfall bereit wären, die Funktionen einer Begleitperson zu übernehmen. Ja, es gäbe noch einen weiteren Passagier, und ... gut, ja, sie würden ihn anfragen. Jetzt hing die ganze Sache also an diesem einen dünnen Faden. Die Dame der Rederei würde diesen Herrn anrufen, und er würde sich mit irgendwelchen billigen Floskeln aus der Affäre ziehen, da er "Blinde" nur von ferne kannte und damit lieber nichts zu tun haben wollte. Man weiss ja wie sie sind, hat zumindest so ein Gefühl in sich: Sie fallen die Treppe runter, können sich selbst nicht richtig anziehen und wollen dauernd irgendwo hingeführt werden ... Weshalb sollte mein unbekannter Mitreisender sich freiwillig so eine Last aufladen!

Ich begann mich allmählich damit abzufinden, dass es wohl nichts werden würde mit der Reise auf dem Frachtschiff. Dann kam der Anruf der Rederei: Monsieur Chambaud sei einverstanden. Es klappe. Ich solle den Vertrag unterschreiben ... Die Schlacht war gewonnen! den unerwarteten Monsieurs Chambauds sei dank!

An Weihnachten sind wir in See gestochen: 250 Meter Schiff, 20 Mann Besatzung, Monsieur Chambaud und ich. Die Überfahrt war äusserst ruhig und erholsam. Die steilen Treppen entpuppten sich als eben das: eher enge, steile Treppen. Sie waren nur eine Art Notausgang, denn unser sechsstöckiger Aufbau verfügte daneben über einen veritablen Lift ...

Am 11. oder 12. Januar kamen wir in New York an! Der Kapitän erklärte mir beim Abschied, er habe getobt, als man ihm gesagt habe, dass das mit dem "blinden Passagier", den er an Bord haben werde, kein Witz sei! Er habe doch auch ohne dies Probleme genug ... Ja, es tue ihm leid, er wolle mich nicht beleidigen, aber er habe gedacht, er müsse mich während der ganzen Fahrt betreuen, und jetzt! Er habe so gestaunt, wie frei ich mich mit meinem weissen Stock über sein Schiff bewegt habe und wie fröhlich ich immer gewesen sei. - Da waren sie wieder, diese nie hinterfragten Klischees und echtes Erstaunen auf der Seite der anderen und bei mir, wie immer in solchen Situationen, eine widersprüchliche Mischung von Ärger und Freude – Ärger über die immer wiederkehrenden Klischees, aber auch Ärger über meine Freude am Lob des Kapitäns, der darüber staunt, dass"ein Blinder" zwei und zwei zusammenzählen kann und nicht vom Morgen bis zum Abend über sein schlimmes Schicksal jammert! Ärger, ja, denn was für eine "Anerkennung" ist das, über die ich mich da freue! Und was wäre gewesen, wenn Monsieur Chambaud, der während der 14-tägigen Überfahrt übrigens sehr schnell zu meinem Freund und Kumpel Richard wurde, damals nicht "ja" gesagt hätte?


Allein auf dem Landweg nach Indien

Da ist jener Morgen in Jaazd, einer kleinen iranischen Wüstenstadt, in der ich am Abend zuvor angekommen war. Ich war allein in meinem Hotel und wollte eigentlich raus, aber irgendwie ging's nicht. Ich steckte mitten im Sumpf meiner mich selbst blockierenden Gedanken und Gefühle. "Allein in einer iranischen Stadt, in der es laut ist und niemand englisch spricht? Was soll das? Weshalb tust du dir dies überhaupt an? Der freundliche Hotelbesitzer hat zwar von allerlei Sehenswürdigkeiten geredet, aber die sehe ich eh nicht ...".

Schliesslich habe ich mich aufgerafft und bin raus. Draussen ruhige, enge Gassen, alte Hausmauern und hie und da ein hölzernes Tor. Dann, nach einigen Minuten, eine Gruppe junger Iraner, künftige Touristenführer. Sie waren auf dem Weg zu einer Deutschstunde und luden mich ein, mitzukommen. Danach zeigten sie mir das alte Fort. Von dort ging's zu irgend einer Kampfsportveranstaltung und danach – auf meinen Wunsch – in ein Konzert mit traditioneller iranischer Musik, welches zufällig an diesem Abend stattfand. Was in einem Nebel ängstlicher Sorgen begann endete schliesslich in einem fröhlichen Gelage in einer jaazder Inbeiz, und ich habe wieder einmal begriffen, dass ich mir all mein Sorgenmachen und mein Spekulieren sparen kann, da wir nie wissen können, wie etwas wird, wenn wir nicht vor's Haus treten und dem Leben eine Chance geben.

Auf Reisen habe ich zumindest teilweise mit anderen technischen Problemen zu kämpfen als "gewöhnliche Reisende", doch dies gilt schon, wenn ich irgendwo in Basel oder in der Schweiz unterwegs bin, und natürlich habe auch ich "klein" angefangen. Mehr Schwierigkeiten als die rein technischen Dinge macht mir im Grunde bis heute die Antwort auf die Frage der Mutter meines Freundes, was denn an spannendem Reisefutter bleibt, wenn die optischen Eindrücke wegfallen. Nicht dass da nichts bleiben würde! Aber es braucht Zeit, meinen Reisestil zu finden und ihn als meine Art des Reisens zu akzeptieren. Ich muss mir immer wieder klar machen, dass schnell und effizient zu sein nicht alles ist, und dass es hinter der Wirklichkeit, die man mit seiner Kamera einfangen und zu Hause als Beleg seiner Weitgereistheit vorführen kann, viele andere, vielleicht sogar wichtigere Wirklichkeiten eines Landes oder Erdteils gibt.

Neben dem Alleinreisen und dem Reisen mit sehenden Freunden, die mir natürlich viel alltägliche "Überlebensarbeit" abnehmen, ist das Unterwegssein mit anderen blinden Menschen für mich ganz besonders spannend und lustig; dabei muss es nicht immer der Amazonas oder das Nordkap sein!


Zwei blinde Wanderer!

So beschlossen Pina, eine blinde Freundin, und ich eines schönen - wirklich sehr schönen! - Tages, eine kleine Wanderung durchs Baselbiet zu unternehmen! Vielleicht nach W., wo wir bei X. übernachten könnten! - Gut gut. Per Zug bis M. und dann zu Fuss weiter. Nur: Wohin. Um Trotoirränder, Abfalleimer oder Bäume orten zu können sind unsere weissen Stöcke ideal! Aber Wegweiser sehen wir trotzdem keine! - Ein paar nette Menschen erklären uns schliesslich, wie wir auf den rechten Weg kommen. Wenn wir den mal haben ...

Schliesslich scheinen wir den Einstieg gefunden zu haben. Wir sind schon mehr als eine Viertel Stunde unterwegs. Um uns ist Wald; die Luft ist Feuchter, die Geräusche sind anders.Aber oje! Was ist das? Statt aufwärts geht der Weg plötzlich wieder runter ... zurück nach M., und obwohl M. ein kleines schnuggeliges Nest ist, wollen wir eigentlich nicht dorthin zurück! Also was tun? Menschen scheinen keine in der Nähe und die Wegweiser sehen wir so schlecht wie zuvor. Weil wir keine Lust haben, noch lange im Kreis zu gehen, entschliessen wir uns für eine radikale, aber sehr wirksame Methode. Wir verlassen den bürgerlichen Weg der Tugend und gehen und kraxeln immer Berg auf durch den Wald -, bergauf, bergauf, bergauf! Irgendwnn, so denken wir uns, werden wir auf einen quer zu uns verlaufenden Weg stossen, der uns hinauf auf's Plateau bringt! Und tatsächlich: Nachdem wir uns wohl eine halbe Stunde zwischen Bäumen und Büschen durchgeschlängelt, uns in dornige Ranken verheddert, uns an irgendwelchen Wurzeln über die steilsten Stellen hochgezogen und zwischendurch auch mal Pause gemacht und die Stille des Waldes genossen haben stehen wir plötzlich wieder auf einem Weg! Nach weiteren fünf oder zehn Minuten sanften Anstiegs kommen wir aus dem Wald. Die Welt hört und fühlt sich wieder weiter an. - Wir glauben wieder an unseren Weg und wandern frohen Mutes über die Hochebene! Wo wir wohl hinommen? - Es ist wie auf der Wanderung durch unser Leben: Man denkt sich dies und das und versucht anhand irgendwelcher Zeichen die richtigen Entscheidungen zu treffen, aber ob man letztlich auf dem rechten Weg ist oder nur im Kreise geht, weiss man nicht bis man plötzlich ...Hoppla! Es geht wieder runter. Sanft, aber deutlich. Nun ja. Die Chance, dass wir wirklich nach W. kommen ist nicht gross, aber wer weiss! - O. Wir kommen in ein Dorf. Da scheinen Häuser oder so was am Wegrand. Und weiter vorne eine Strasse! Und das - was ist das? Vielleicht ein Postauto? Wir gehen schneller -, so schnell es geht mit diesen weissen Stöcken. Ich fuchtle mal provisorisch mit meiner freien Hand, denn wer weiss, vielleicht sieht der Chauffeur uns ja und wartet! Jetzt noch über die Strasse und vorne um das Auto rum. Ja. Es muss ein Postauto sein, denn - pffff - da geht eine Tür auf und - es ist wie in einem Film: Ich mache eben meinen Mund auf, um mich nach dem Namen des Ortes zu erkundigen, in dem wir gelandet sind nach diesen drei oder vier Stunden Natur und Feld und Wald-Erfahrung, da klingt es vom Fahrersitz herunter: "Na, Martin, wo wollt ihr denn hin?"! Ich bin platt, denn so viele Postautofahrer kenne ich nicht! Aber den Einen, den ich kenne, den hat das Schicksal hier für uns bereitgestellt, und, um die Sache ganz rund zu machen, sagt er uns, dass er in einer Minute nach W. fahre -, nein nein, wir seien ganz nah. Noch ein Dorf!

Natürlich ist auch mir das Glück nicht immer so hold! Und - viele blinde Menschen würden nie so improvisierend und auf mehr oder weniger gut Glück in die Welt hinaus ziehen wie ich oder meine abenteuerliche Freundin, denn, wie gesagt: Die einen packen den Rucksack, die andern packen lieber einen Koffer und wieder andere ...

Aber was hat er davon?

Und was hat er davon, wo er die Sachen doch nicht sieht?
Das fragte die Mutter einen meiner Freunde, mit dem ich in den letzten Jahren viel unterwegs war. Ja, was hat er davon? Nun: Gerüche, Begegnungen, Eindrücke und abenteuerliche Erlebnisse! Kulinarische Genüsse, gemütliche Abende, warmen Sand zwischen den Zehen, Salz auf der Haut nach dem Schwimmen im Meer, ein unalltägliches Leben ... viele, viele Eindrücke! Ja manchmal kommt es mir vor als ob ich den glitzernden, nach langem Aufstieg plötzlich unter uns liegenden Brienzersee, auf den A. so stark reagiert hat, oder das mit R. ausgiebig umwanderte und studierte chweriner Schloss oder die elegante Siluette der Golden Gate Bridge mit der dahinter im Meer versinkenden Sonne, die B. mir beschreibt, auch selbst gesehen habe. Und doch. Die Frage der Mutter meines Freundes bleibt. Sie ist wie ein Stachel im Fleisch. Nicht dass ich jetzt überlege, nicht mehr zu reisen, aber - ja: Was hat man davon? Wie reise ich - konkret, physisch, in Mexico oder Polen - und im übertragenen Sinn durch die Höhen und Tiefen dieses Lebens? Wie reise ich da? Wo getraue ich mich, meie Fragen zu stellen und wo bin ich zu schüchtern? Wo gehe ich meiner Neugier nach und wo stoppe ich mich selbst, indem ich mir sage: "Ach, lohnt sich nicht" oder "ach, ich seh's ja sowieso nicht" ... Der Stachel im Fleisch fordert mich heraus, mich jeden Tag neu zu er-finden und wach zu klopfen, ob ich nun verschlafen in San Francisco auf die Strasse vor meinem Hotel hinaustrete und einen Menschen anhaue, damit er mir den nächsten Cofyshop zeigt oder ob ich mit der Zahnbürste im Mund meinem Alltag entgegenblinzle.

Machen wir uns nichts vor: Diese scheinbar harmlosen, unbedarften Reaktionen sind das Material, aus dem die Diskriminierung gemacht ist, die uns von Jobs und Ausbildungen fernhält. Aus ihnen werden die Begründungen gemacht, mit denen wir immer wieder auf unsere Plätze am Rand der Gesellschaft zurückgeschoben werden -, uns zurückschieben lassen, weil man uns beigebracht hat, dass wir etwas "besonderes" sind – besonders schutzbedürftig, besonders feinfühlig und begabt, besonders hilflos und unpraktisch ...

… und was lerne ich davon?

Die Geschichte erinnert mich an einen Abend in Binz auf der Insel Rügen einige Jahre zuvor. Ich war dort mit einen (sehenden) Freund, und wir suchten nach einer zahlbaren Unterkunft!Wir waren erst spät angekommen und die Pension "Rosa Luxemburg" war unsere letzte Hoffnung; danach wären uns nur noch die feuchten Strandkörbe geblieben! Der Besitzer der Pension druxte herum: "Ja -, nein - nein ...". Schliesslich sagte er, er habe leider kein Zimmer mehr. Als wir noch einmal nachfragten, gestand er: "Ja. Doch. Er hätte an sich schon noch ein Zimmer, aber da führe eine fürchterlich Steile Treppe hinauf! Das sei unmöglich für einen ... einen ..." - Nachdem ich ihn mit allen Mitteln beruhigt und auch mein Freund tausend mal beteuert hatte, dass ich tatsächlich im Stande sei, auch eine etwas steilere Treppe hinaufzusteigen kriegten wir das Zimmer schliesslich!

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