In den Affenkästen der Gelehrsamkeit oder: zuviel geben ist Mord

Ich will noch einmal einen Anlauf nehmen, die Quellen meiner eigenen inneren Kräfte zu reinigen, mir die Eindrücke des heutigen Tages vom Leibe zu schütteln. Ich kratze am Gefängnis der bürgerlichen Wissenschaft, in welchem ich gefangen bin.

Der Unterricht solle, so soll Pestalozzi gefordert haben, "kraftbildend" sein. Schön wäre es, wenn auch der Unterricht an den Universitäten und das selbständige Arbeiten in diesen Affenkästen der Gelehrsamkeit "kraftbildend" wäre, kraftbildend in einem positiven Sinn. Es wäre schön, wenn Menschen, die an einer Dissertation arbeiten oder etwas derartiges tun, auch Solche, die sich als Universitätslehrer und -lehrerinnen etabliert haben, sagen könnten, dass sie durch das, was sie tun, innerlich stärker werden, dass sie durch ihre Arbeit menschlicher, mutiger, lebensfroher oder lebendiger würden. Aber ist dies der Fall? Ich fürchte nein. Ausnahmsweise mag es zutreffen, in der Regel dürften diese Aktivitäten jedoch vorwiegend in dem Sinne "kraftbildend" sein, dass die betreffend Aktöre durch sie zäher, geduldiger und anspruchsloser werden, dass sie lernen, durchzuhalten obschon sie ihre Arbeit imgrunde als sinnlos und irrelevant empfinden. "Kraftbildend" sind diese Aktivitäten bei denen, die dabei Erfolg haben, wohl auch in dem Sinn, dass sie deren Durchsetzungsfähigkeit steigern und ihnen eine sichere Position in der Kaste der Gelehrten und einen guten Posten in der heutigen Expertokratie schaffen. Das aber ist wohl nicht die "Kraft", an die Pestalozzi, dieser Träumer, gedacht hat.

Was hat all dies mit Geheeb und mit einer Biographie über einen Menschen zu tun, der sein Leben "der Pädagogik geweiht" hat? Zwei Dinge kommen mir dazu in den Sinn. Zum einen - hier greife ich dem Verlauf meiner bisher so schön chronologischen Erzählung weit voraus! - zum einen hat Geheeb als Leiter der weltberühmten Odenwaldschule sich - trotz der Menge der unerledigten Arbeiten und trotz der unausgesprochenen und ausgesprochenen Vorwürfe seiner Umgebung - immer wieder tage- und wochenlang aus dem Schulbetrieb zurückgezogen, hat seine Rehe gefüttert, hat auf dem Dammersfeld lange Wanderungen gemacht oder sich in Goethe oder Schiller vertieft anstatt zu "arbeiten". Diese Rückzüge, dieses ausgiebige Privatisieren wurde oft belächelt -, Geheebs Schwiegervater, ein erfolgreicher Industrieller, hat sich darüber geärgert, Edith, seine Frau, an der ein Grossteil der unerledigten Arbeit hängen geblieben ist, hat unter diesen Marotten gelitten. Aber waren diese Rückzüge für das Leben der Odenwaldschule, für ihre unbestrittene Ausstrahlung nach aussen nicht wichtiger als die pünktliche Beantwortung all der Anfragen, die sich auf Geheebs Schreibtisch türmten? - Geheeb hat sich über diese Frage - wie über so Vieles Andere - nie direkt geäussert.

Die Interpretation dieses "seltsamen" Verhaltens liegt also bei uns. Wenn er etwas dazu gesagt hätte, dann vielleicht dieses: "Wir müssen bei allem, was wir tun, stets dafür sorgen, dass wir nicht in blosser Geschäftigkeit versinken, dass wir nicht zu blossen Rädchen in einem Getriebe werden, welches wir vielleicht selbst mit in Gang gebracht haben, auf welches wir jedoch längst keinen Einfluss mehr haben, weil uns die Distanz zu unserem tun fehlt und uns unsere übergeordneten Ziele abhanden gekommen sind. "Was hülfe es, wenn ihr die ganze Welt gewönnet und schaden nehmt an eurer Seele ...".

Wenn ich zum blossen Leiter meiner Schule verkümmere, wenn ich nicht mehr erfüllt bin von der Idee unserer Schule, von unserem grossen Ideal der Menschenbildung, dann wird unsere lebendige Gemeinschaft, dieses existenzielle Projekt, sehr bald zu einem blossen, leblosen Mechanismus, zu einer Institution, die vielleicht in gewissem Sinne besser funktioniert als jetzt, die aber innerlich eigentlich tot ist. Und in einer solchen Institution würde auch sehr bald alles wirkliche Lernen, alle echte Begeisterung, alle Ernsthaftigkeit zugrunde gehen. Diese Institution würde die Menschen, die in ihr leben und arbeiten entseelen. Sie würde nie wirklich befruchtend und belebend wirken, auch wenn aus ihr noch so viele "Gelehrte" hervorgehen würden. In dieser Schule würden keine wachen, anteilnehmenden Menschen mehr heranwachsen, sondern sie würde, wie Montaigne es formulierte, letztlich nur "mit Büchern bepackte Esel" produzieren. Innerlich tote Menschen, gefügige MitspielerInnen in dem grossen Gesellschaftsspiel, das wir Leben und Fortschritt nennen, naiv und eifrig allen Regeln folgend, unbelastet von irgendwelchen eigenen Zielen und Wertvorstellungen, ganz egal, als wie "gebildet" sie auftreten würden und wie hoch und angesehen die Stellung wäre, die sie bekleiden würden!

Geheeb würde dann vielleicht einmal mehr jene Sätze des von ihm so geliebten Wilhelm von Humboldt zitierem, auf die er immer wieder zurückgegriffen hat, wenn es um politisches Engagement und dergleichen ging: "Der wahren Moral erstes Gesetz: Bilde dich selbst! Und erst ihr Zweites: wirke auf Andere durch das, was Du bist!".

Der zweite Bezugspunkt zu Geheeb liegt meiner Meinung nach in dem von ihm ebenfalls häufig verwandten Zitat Fichtes, in welchem dieser in aller Kürze zum Ausdruck bringt, wie wirkliche Kultur entsteht und erhalten wird: "Kein Mensch", so zitierte Geheeb immer wieder, "wird kultiviert. Jeder hat sich selbst zu kultivieren. Alles bloss leidende Verhalten ist das gerade Gegenteil von Kultur." Etwas nüchterner formuliert könnten wir sagen, es geht hier um die angemessene Balance zwischen Eigenaktivität und äusserer Anregung. "Zu wenig geben ist Diebstahl; zu Viel geben ist Mord", so oder ähnlich hat Ruth C. Cohn in einem Interview mit der Zeitschrift "Psychologie heute" gesagt und damit einen in ihrer zentralen Einsichten formuliert. Diese Balance ist, darüber haben die Pädagogen zu Geheebs Zeiten (und lange vorher) bereits geklagt, in unserem heutigen Bildungswesen in hohem Mass gestört.

Wesentliches Wissen, wesentliche Weisheit ist keine quantitative, sondern eine qualitative Frage, davon bin ich überzeugt, und davon war auch Geheeb überzeugt, ohne dass er es je in diesen Worten gesagt hat. Unsere Schulen, so sagte bereits Montaigne vor 400 Jahren, produzierten lauter mit Büchern bepackte Esel ... "Was möchtest Du eigentlich sagen oder wissen", das ist die Leitfrage, die uns hilft, im heutigen Bildungs- und Wissenschaftsbetrieb zu überleben!

Der Kampf geht dabei sowohl nach innen, richtet sich gegen unsere bereits internalisierten Vorstellungen von dem, was eine "wissenschaftliche Arbeit" ist etc.; er geht auch nach aussen und richtet sich gegen diejenigen, welche über das entscheiden, was "echte Wissenschaft" ist, welche Diplome erteilen oder verweigern.

Ein ziehmlich ernüchterndes Ergebnis nach all dem rethorischen Aufwand und dem Kampfgebrüll von eben. Hat der Berg also eine Maus geboren. Hat uns all dieses Lamento über den modernen Wissenschaftsbetrieb etc. also ins Leere geführt? Nein. Hier trügt der Schein. "Was will ich eigentlich mitteilen und auf welche Weise tue ich es am Besten" ist alles andere als eine banale Frage, wenn ich mich wirklich auf sie einlasse. Sie enthält - so zumindest empfinde ich es - soviel Sprengstoff, dass ich sie lieber schnell beiseite schiebe, um wieder (vielleicht mit etwas mehr Schwung als zuvor) in der alten Manier weiterzuarbeiten. Aber das Maskenspiel ist vorbei!

"Masken" -daran habe ich auch nach meinem Besuch auf der UB vor 3 Tagen gedacht. Es ist als ob wir ForscherInnen alle irgendwelche Pappfiguren vor uns her trügen, hinter denen wir uns mehr oder weniger geschickt und mehr oder weniger ängstlich verbergen. Diese Figuren tragen die seltsamsten Titel und sie sind tatsächlich oft sehr kunstvoll gestaltet und sehr interessant anzusehen. Während man bei den Einen wirklich überhaupt nicht erkennen kann, wer hinter der Maske steckt oder die Figur herumträgt, lugt bei andern hie und da ein Hosenbein hervor, an dem man erkennt - was man sonst nur theoretisch weiss -, dass sich tatsächlich jemand hinter der Figur verbirgt, dass diese sich nicht selbständig und ohne jede menschliche Hilfe durch das Gewimmel dieser Welt bewegt. Ja ab und zu scheint ein Figurenträger geradezu Spass daran zu haben, das ruhige Spiel der anonymen Wissenschaft zu stören, indem er hinter seiner Figur hervorwinkt und dem Publikum irgendwelche Zeichen macht oder indem er seine Figur gar auf die Erde stellt und sich frei von ihr ein paar Schritte bewegt und dem Publikum zu verstehen gibt, dass auch er ein Mensch aus Fleisch und Blut ist, genauso begrenzt, genau so genial und beschränkt, genau so ehrlich und genauso unaufrichtig wie jeder von uns! Es gibt Maskenbälle, an denen das unmöglich ist, an andern Orten gehört es inzwischen schon fast zum guten Ton, sich auf diese Weise zu exponieren; dort ist dann eher derjenige der Aussenseiter, der dies nicht tut.

Das Spiel? Ja vielleicht ist es ein Spiel. Für einige ist es tatsächlich eine wunderbare Gelegenheit sich zu vergnügen, zu tanzen, zu parlieren und zu brillieren. Für Viele ist es eine Pflicht, der sie sich gerne entziehen würden, wenn sie nur könnten! Aber eben: Man kann halt leider nicht immer wie man will, und "wer A sagt, muss auch B sagen ...". Und so zwingt man sich denn einmal mehr in das enge Korsett der Fachsprache, auch wenn man darin kaum atmen kann, und nimmt - fröhliche Heiterkeit zur Schau tragend - an dem Ereignis teil.

"Gewiss, der steife Kragen der Abstraktionen, der frisch gewichste Stiefel und der so zierliche Damenschuh -, alles etwas eng und steif, etwas schwer und unbequem, doch was tut man nicht Alles, wenn es um die eigene Stelle, die Beförderung, die Ehre, die gute Partie der Tochter oder die Karriere des Sohnes geht! Was tut man nicht Alles aus Angst davor, die Pension zu verlieren oder beim Grafen in Ungnade zu fallen! "Aber gewiss doch, Herr Professor, ja natürlich, Herr Redaktör!". Man muss sich halt einen Ruck geben! Bücklinge gehören nun halt einmal zum Leben, und von dem Bisschen Arschkriechen wird man ja nicht gleich zugrunde gehen! Und wer das Spiel nicht mitmacht - der ist im nu weg vom Fenster! Nein, nein. Machen sie sich da nichts vor. Homo homini lupus, da hatte der alte Hobbes schon recht. Wer es zu etwas bringen will, der muss dafür schon was tun! Nennen Sie es nicht Heuchelei! Nennen Sie es Convérsation und Politesse! Man unterhält sich doch immer so prächtig auf den Bällen des Grafen E., ganz wie auf den pädagogischen Kongressen! Mon dieu, das Leben ist ein Kampf -, je schneller Sie das einsehen, desto besser für Sie, junger Mann! Man publiziert nicht immer aus Lust! Mais non! Aber wenn Sie nicht publizieren, dann tut's ein Anderer! O, Herr Redaktör! Dass ich Sie wieder einmal sehe! Und was machen denn die Frau Gemahlin und die Kinder! Ja, ja ... Ach so! Ach Gott ... Ein Manuskriptchen ... Frau, bring mir die Suppe auf's Zimmer, ich muss wieder mal was schreiben! Die Zeitschriften quellen über, gewiss. Viel zu dick. Ich weiss. Nicht einmal mehr die Herren Kollegen (die Herren und Damen Kollegen, natürlich, verzeihen Sie!) lesen das, was wir da ständig von uns geben. Man "orientiert" sich, natürlich. Denn orientiert zu sein ist wichtig. X hat doch kürzlich einen Aufsatz über die Frage Y geschrieben, der allerdings von Z sehr kritisch beurteilt worden ist! Er soll sich um den Lehrstuhl in P beworben haben. Na! Dabei ... Frau, bring die Suppe rauf, ich werde sonst mit dem Kongressbericht nicht fertig und mit der Rezension und dem Artikel über die Bedeutung des grossen Zehs im Sportunterricht der 12 bis 14-Jährigen! Man hat ja schliesslich Frau und Kinder! Ja früher! Früher ... früher. Da ging's mir noch um "Wahrheit", um "Werte" ... da wollte ich wirklich noch schreiben, wollte etwas "mitteilen"! Aber, ach Gott, wissen Sie! Diese Illusionen vergehen nach und
nach. Wenn Sie einmal etwas längr im Geschäft sind, dann! Publish or perish! Die Seminararbeiten müssen immer "nach etwas" aussehen. Seit es Computer gibt können Sie mit Schreibmaschinenmanuskripten nicht mehr landen, geschweige denn mit der eigenen Klaue! Die schöne Form, das zählt! Fussnoten und ein möglichst langes Literaturverzeichnis sowie ein gut gegliedertes Inhaltsverzeichnis. Diese Dinge zählen. Gedanken! Einsichten! Originalität. Naja. Das zählt auch. Aber diese Dinge sind so schwer zu erfassen. Die Zeit, die man dazu braucht, einen Text wirklich zu verstehen! Nein. Die Zeit ist einfach nicht da. Zeit ist Geld. Sie müssen sich produzieren, sich zeigen, auftreten, schreiben, um voranzukommen! Die zunehmende Automatisierung in der Texterstellung wird hier nochmal einen gewaltigen Schub bringen. Heute arbeitet man ja bereits mit Textbausteinen. So wie im Baugewerbe finden Sie auch in der Fachliteratur immer mehr Fertigbauteile. Der Autor braucht diese bloss noch gemäss Vorlage zusammenzumontieren! Und bald kommen die ersten vollautomatischen, mit integraler Logik ausgestatteten Schreibprogramme auf den Markt. Sie geben ein paar Stichworte, z.B. Geheeb, Pädagogik, Reform, Radikalität und das Programm erstellt einen Text von 8 oder 15 oder 30 Seiten, je nachdem was Sie wollen. Da uns die Gewohnheit und die Zeit zum genauen Hinkucken immer mehr abhanden kommt, wird niemand merken, ob hier ein Mensch oder ein Robotter mit dem Fächer wedelt! Gewöhnt daran, vor jeder Maske unseren Bückling zu machen, werden wir auch das inkoherente Gebrabbel eines intelligenten Text Erstellungs-Programms akzeptieren. Homo homini lupus! Geschäft ist Geschäft! Sie arbeiten über Geheeb! Na wunderbar! Da wird sich die Papierindustrie freuen, und auch das Zeitschrfitenwesen und das Hochschulwesen. Sie produzierend weiteres, höchst relevantes Forschungsmaterial! Wunderbar. Das werfen wir dann oben in die grosse Maschine, und wir werden alle wieder eine Weile zu tun haben! Neue Forschungsgelder müssen locker gemacht werden, um die von Ihnen skizzierten „Forschungsdesiderate“ endgültig aufarbeiten zu können. Man wird Rezensionen schreiben, und Sie werden zu Kongressen eingeladen. Auch die Hotelindustrie ist begeistert! Ob Ihre Arbeit "wichtig" ist -, das spielt keine Rolle! Wichtig oder unwichtig! Diese Kategorien sind ebenso veraltet wie die Kategorie "wahr" oder "unwahr" oder die Kategorien "relevant" und "irrelevant"! Sie haben ein Produkt. Der Rest ist eine Frage des Marketings! Wenn es gelingt, Zahnpasten mit Himbeergeschmack und Katzen mit elektronisch gesteuerter Miaumechanik und Kugelradios auf unseren Märkten zu lancieren, warum soll es nicht gelingen, Geheeb dauernd auf dem Markt zu etablieren! Sie müssen nur wollen! Weg mit der Zimperlichkeit, mit diesem naiv-idealistischen Gejammer über die "Relevanz" und all dem pathetischen Getue! Machen Sie Sich breit auf dem Markt! Schieben Sie Ihre Nachbarn etwas zur Seite, wenn Sie können! Nehmen Sie Sich Ihren Platz! Sie haben ihn verdient! Nehmen Sie Sich, was Ihnen zusteht! Kümmern Sie Sich nicht um das Gezeter derer, die sich "verdrängt" fühlen. Paul Geheeb ist wichtig, davon müssen Sie immer ausgehen. Im übrigen -, Sie wollen doch auch von etwas Leben? Mal eine grössere Reise, eine schöne Wohnung und so? Na eben! Also los! Fangen Sie an; sagen Sie: "Paul Geheeb ist wichtig, weil ..." - los, lassen Sie Sich was einfallen. Aber bitte nicht erst übermorgen, Herr Kollege, ich habe noch anderes zu tun, als Ihnen hier auf's Pferd zu helfen. Wenn Sie wollen, wenn Ihnen dies Alles zu "niedrig" ist, wenn Sie lieber noch ein wenig auf gefühlvollen Jüngling und auf Weltverbesserung und so machen wollen, dann bitte, aber ohne mich! Ich habe mich ohnehin schon viel zu lange mit Ihnen abgegeben! Wenn Sie das Spiel nicht mitspielen wollen - nun bitte! Sie werden ja sehen, wo Sie bleiben! Nur etwas möchte ich Ihnen schon jetzt sagen: Auch die Gemeinde der Wissenschaftler liebt es nicht, wenn man ihre Ehre beschmutzt! Auch wir haben unsere Ehre, bitte! Und wenn Sie unser Spiel nicht mitspielen wollen, wenn Sie auf Ihrer unreifen Protesthaltung beharren ... nun, wie gesagt, Sie werden ja sehen. Fühlen Sie sich ruhig erhaben in Ihrer Rolle als Märthyrer - das verkannte Genie! Der Kämpfer für die Wahrheit! Man wird sich Ihr Geschrei nicht lange anhören! _Wir amüsieren uns gut hier, und wenn es Ihnen nicht passt, mein Herr, bitte -, es zwingt Sie niemand, hier zu bleiben! Das Korsett mag eng sein und der Kragen würgt ein wenig, doch ich habe mich daran gewöhnt! Und was ich mir mit so viel Mühe erkämpft, erarbeitet habe, das lasse ich mir von Ihnen nicht so einfach madig machen - von Ihnen nicht, ist das klar! Was bleibt einem denn schon Anderes, als hier mit zu tanzen und herumzuhopsen und "aber ja doch, meine Gnädigste" und "nein aber so was" zu sagen. Welche Wahl bleibt uns denn, wenn wir nicht als Clown oder Bettler auf der Strasse enden wollen! Habe ich denn etwa nicht auch das Recht, Professor zu werden? Und wie kommen Sie dazu, all diese Menschen als bestochene Beamte eines Korrupten Systems zu bezeichnen? Wie kommen Sie dazu, ihre Gehälter "Schweigegelder" zu nennen? Schweigegelder?! Schweigegelder! Das ist doch eine Ungeheuerlichkeit! Schweigegelder! Ich muss doch sehr bitten, mein Herr. Wer sind Sie denn, dass Sie so von unserem Bildungswesen und unserer gesamten Kultur sprechen dürfen! Unser Bildungswesen einschliesslich unserer Universitäten eine gigantische Geldverschwendung! Schreiben Sie erst einmal Ihre Dissertation -, dann sprechen wir miteinander! Eine Geldverschwendung! Ich sage Ihnen, was mit Ihnen los ist: Ein Neider sind sie, ein kleiner, armseeliger Neider, der über die Wissenschaft lästert, weil ihm selbst die Kraft und die Begabung fehlt, etwas Rechtes zustande zu bringen! So ist das doch, genau so! Und nun drängen Sie Sich vor und blähen sich auf mit Ihren unausgegorenen Meinungen, Ihrem billigen Vulgärmarxismus -, drängen sich vor und plustern sich auf, anstatt sich demütig -ja, ich sage bewusst "demütig" - anstatt sich demütig zurückzunehmen zu Gunsten eines Menschen, der wirkliche Grösse hatte, eines Menschen, der unsere Aufmerksamkeit wirklich verdient! Man hätte einem Menschen wie Ihnen die Darstellung des Paul Geheeb überhaupt nie anvertrauen dürfen! Ja. Man hätte jemanden wie Sie gar nie an diesen Stoff heranlassen dürfen! Geheeb sei auch ein Rebell gewesen -, also lieber Herr Kollege, ich muss doch sehr bitten. Geheeb war doch wohl alles Andere als so ein kleinmütiger Mismacher. Geheeb hat immerhin etwas geleistet, war ein weltweit geachteter Pädagoge - im Gegensatz zu Ihnen - ja, ich muss es leider sagen: Im Gegensatz zu Ihnen! Was haben Sie schon vorzuweisen? Na also. Bitte. Nein. Wenn Sie Ihre Aufgabe nicht erledigen können oder wollen, dann gut; aber belästigen Sie uns nicht mit Ihrem gejammer und Ihrem pessimistischen Gegeifer! Unsere Löhne seien Schweigegelder! Was sollen wir denn, bitte sehr, verschweigen? Was sollen wir denn, Ihrer geschätzten Meinung nach, nicht sehen? Das Elend in unserem Bildungswesen -, seine Ineffizienz -, seine heuchlerische Falschheit!? Und Geheeb hätte das genau so gesehen! Also bitte. Hier gehen Sie doch wohl etwas zu weit, meinen Sie nicht? Geheeb habe das genauso gesehen, nur sei er kein besonders verbaler Mensch gewesen, sodass man diese Dinge bei ihm nicht in der Weise nachlesen könne ... Also ich muss doch sehr bitten. Das ist nun doch zu einfach. Geheeb war kein sehr verbaler Mensch, deshalb können Sie ihm nun in den Mund legen, was Sie wollen. Jetzt wird mir Alles klar. Jetzt verstehe ich, weshalb Sie Sich mit so viel verbissener Energie gegen die heutige Wissenschaft und ihre Traditionen zur Wehr setzen. Sie wollen sich mit diesem Geschrei einen Freipass dafür erkaufen, aus Ihrem Geheeb genau die Figur machen zu können, die Sie für Ihre Zwecke brauchen. Nein, nein mein Lieber. So einfach ist das nicht. Wenn Ihnen Ihr Sinn für wissenschaftliche Redlichkeit schon nicht sagt, dass das, was Sie hier tun, nicht geht, dann sollte Sie wenigstens Ihr Schamgefühl gegenüber einem Toten vor dieser Art der Leichenfläderei bewaren! Aber was rede ich. Machen Sie aus Ihrem Geheeb, was Sie wollen, und dann sitzen Sie bis ans Ende Ihrer Tage auf dem Manuskript oder auf den Büchern, die Ihnen irgendein linker Verlag vielleicht druckt. Kaufen wird so etwas Niemand! Nein, nein. So gut funktioniert der Markt zum Glück noch, und wenn nicht, dann gibt es Mittel, dem Markt nachzuhelfen, das versichere ich Ihnen! Aber was spreche ich überhaupt noch mit Ihnen. Ich verschwende nur meine Zeit. Rennen Sie in Ihr Unglück, wenn Sie müssen. Rennen Sie, junger Mann, nur sagen Sie mir später nie, ich hätte Sie nicht gewarnt! Das Publikum will die Geschichte des Herrn Geheeb hören. Das Publikum will nicht mit Ihren unreifen Gedanken und Ihren literarischen Ergüssen gelangweilt werden! Wenn Sie so weiter machen, naja, was rede ich ...

Der Dämon, diese vielwandelbare Gestalt, dieses Konglomerat von Phrasen, auf und mit dem ich zu leben gezwungen wurde, verzieht sich. Er hat "besseres" zu tun, als mit mir zu diskutieren. Ich soll zuerst einmal schön brav meine Dissertation schreiben. "Dann sehen wir weiter ...". Ich bin erschlagen, vorübergehend k.o.! Obschon. Am Meisten k.o. bin ich dadurch, dass er sich dem Gespräch entzieht, dass er ... Aber was soll's. ER ist weg, und wir sind wieder unter uns. Statt mich von diesem Phrasenseppel ablenken zu lassen, kann ich dann noch einmal versuchen, geradewegs auf die Frage zuzugehen, was ich in diesem Buch,m dieser Biographie eigentlich mitteilen will. Zwischen den Zeilen ist dieses Thema inzwischen ja schon reichlich angeklungen, aber der direkten Auseinandersetzung mit dieser Frage bin ich bisher noch ausgewichen. Satire ist in diesem Sinn ja genau so eine Maske, wie der unpersönliche Schreibstil der traditionellen Wissenschaft, dieses "Wie wir gesehen haben", "Wie sich gezeigt hat" und wie die verhüllenden Floskeln alle lauten, von welchen in diesen Texten das Subjekt der Schreibenden aufgesogen wird -, Floskeln, die an gewissen Universitäten übrigens nach wie vor obligatorisch sind, wenn man dort Karriere machen will, wie mir eine Bekannte kürzlich erzählte. Sie musste alle "ich denke", "wie ich glaube" und "mir scheint" aus Ihrer Lizenziatsarbeit entfernen und durch unpersönliche Begriffe wie "Es entsteht der Eindruck", "der Schluss liegt nahe" ersetzen; erst dann wurde die Arbeit von ihrem Professor akzeptiert. Ein krasses Beispiel? Vielleicht. Krass und zugleich bezeichnend für den an diesen Maskenbällen vorherrschenden Geist der Un-persönlichkeit und Un menschlichkeit.

Meine Erregung - auch ich war ja einmal der hier beschriebenen Zwangsbeglückung durch diese stumpfsinnige Bildungsmaschine, "die nichts von Menschenbildung weiss", wie Geheeb gesagt hat, betroffen! - verwandelt mich spürbar aus einem um Unparteilichkeit bemühten Chronisten in einen Befreiungskämpfer. Ich schleiche durch das Unterholz unserer Zivilisation und überlege, ob und wie ich vorgehen soll. Ich habe Lust auf einen Frontalangriff, auf eine klare Markierung der Positionen -, zugleich habe ich Angst davor! Solange mir daran liegt, dass diese Arbeit als "wissenschaftlich" anerkannt wird, solange ist Zurückhaltung geboten. Wenn ich angreifen will, dann nur im Tarngewand der wissenschaftlichen Sprache. Aber wenn meine Finger zittern und mein Herz schlägt - wie soll ich dann zurecht kommen mit den komplizierten Knöpfen und Laschen dieses Spezialanzuges?

Der Mythos, dass unser Bildungswesen - trotz aller Kritik im Detail - imgrunde doch gut, notwendig und nützlich ist liegt so schwer auf uns Allen, dass gegen dieses Gewicht von Dummheit und Gewohnheit fast nicht anzukommen ist. Ja, wenn ich eine Studie über diese Fragen selber schreiben würde - mit vielen Fussnoten und einer langen, ausgeklügelten Beweisführung -, dann ginge sie vermutlich, so wie die Dinge heute liegen, durch die wissenschaftliche Zensur. Der Mythos und seine Nutzniesser sind hierzulande noch so sicher, dass sie sich vor langen, kaum verständlichen Studien nicht zu fürchten brauchen. Aber so. Brrr mir graust's vor meiner eigenen Hasenfüssigkeit, und ich bin versucht, mein freches Maul zurückzupfeifen, mich schnell wieder in die harmlose Geschichte zu flüchten. Denn 1. wer bin ich schon, dass ich ... und 2. was hat diese Kritik an der Schule in einer Arbeit über Geheeb zu suchen und 3. "können Sie Ihre Ausfälle gegen unsere so geliebte Schule - beinahe die letzte heilige Kuh, die zur Zeit noch unbehelligt auf unsern Feldern grasen kann! - können Sie diese Ausfälle mit Bezugnahme auf Geheeb legitimieren? Wenn Geheeb dieselbe Kritik formuliert hat -, ja dann können wir natürlich nichts sagen, dann ... Aber sonst müssen Sie brav bei Ihrem Thema bleiben!"

Ja Leute, das ist gut! Was Geheeb angeht -nun, das ist eine andere Sache. Er war leider kein sehr verbaler Typ, hat sich auch, was Schulkritik angeht, immer brav zurückgehalten (ein kräfteschonendes Verfahren!). Was er über Erziehung und Schule gesagt hat, hat er stets in die so schöne und harmlose Sprache des deutschen Idealismus gekleidet - die Sprache von Herder, Goethe, Humboldt, Fichte und Schiller -, jenen Herren also, mit denen er als Student in Jena bei seinen einsamen Gängen durch das alte Städtchen wohl manche stille Zwisprache hielt, und von denen er dabei vielleicht auch dies und das gehört hat. In ihre Sprache hat er säuberlich eingewickelt, was er sagen wollte. Er hat nicht ihre Systeme weiterentwickelt oder die Phasen ihres Denkens rekonstruiert und ihre unterschiedlichen Positionen zu diesen und jenen Fragen mit dem Seziermesser eines berufsmässigen Philosophiehistorikers auseinanderklabausert -, nein. Er hat lediglich hie und da einen Satz aus ihren Werken herausgenommen und ihn in seine Texte eingebaut -, weil sie ihm so gut gefielen, und weil er sich vielleicht gesagt hat, weshalb soll ich mich selbst abrackern, wenn ich's mit Fichte oder Goethe sage, wird es vom Publikum zudem viel williger geschluckt! So hat er in die harmlose Sprache jener längst begrabenen Herren Einiges eingewickelt, was sich, wenn wir es denn auswickeln, als durchaus nicht so harmlos entpuppt, wie wir geglaubt haben!

Ja. Es ist wahr! Ich glaube es wirklich. mit dem einen von ihm so oft gebrauchten Fichte-Zitat entlarvt er eigentlich den ganzen Mythos der Organisierbarkeit von Lernen und Bildung, auf dem unser heutiges Bildungswesen beruht, als Mythos. "Kein Mensch wird kultiviert. Jeder hat sich selber zu kultivieren. Alles bloss leidende Verhalten ist das gerade Gegenteil von Kultur. Bildung geschieht durch Selbstätikeit und zweckt auf Selbstätikeit ab!"

Pufff! Die ganzen Lehr- und Stundenpläne, die ganzen standartisierten "Abschlüsse", die offiziell die Gleichheit des Wissens garantieren sollen, während sie in Wirklichkeit doch vielmehr die Gleichheit der Bravheit garantieren! - alles fliegt in die Luft! Papierfetzen, die im Winde tanzen, und etwas Staub im blauen Himmel, das ist alles, was von dem grossen Glauben übrig bleibt! "Niemand wird kultiviert ...". Ein, wenn nicht der Kernsatz der geheebschen Bildungstheorie. So konnte der schüchterne, stets auf Konzilianz und Freundlichkeit bedachte Paul es sagen -, anders konnte oder wollte er es nicht - leider!

Unruhig zu sein und voller Sehnsucht -, das geziemt sich nicht für den gestrengen Forscher, für den seriösen Biographen. Und doch - ich ahne, dass, was ich hier schreibe, nicht nur eine persönliche Angelegenheit, eine Frage der eigenen Psychohygiene ist! Das innere Wissen von der "Wahrheit" - von anfang an domestiziert und verdrängt - regt sich! - Es regt sich als Lust am Querdenken, als Lust am provokativen Handeln, und es erregt mich als quirlige Energie zwischen meinen Lenden! Dieser innere Drang nach Leben bringt Unruhe und Spannung in meine brave, bürgerliche Welt, meine akademische Harmlosigkeit und meine wissenschaftliche Dienstbeflissenheit. Ich blicke mit Misstrauen auf meine zwanghafte Genauigkeit, meine wissenschaftliche Pedanterie. Ich will etwas wesentliches zum Ausdruck bringen, etwas was Bewegung schafft in der Welt!

Ich hoffe noch immer, dass in der Geheeb-Biographie irgendwo der Stoff für wirkliche Aussagen, wirkliche Appelle und Anregungen steckt. Ich hoffe es! Nur - mein Leib protestiert gegen die Art, wie ich die Sache bis jetzt angegangen bin. Ich hätte die Biographie doch nicht als Dissertation machen sollen, hätte meinem ursprünglichen Plan folgen und sie ganz auf meine Weise als Roman, als echtes, wirkliches Buch schreiben sollen! Jetzt wird aller Geist in ihr dem Apparat zum Opfer gebracht, und ich, in der Enge dieser Kirche gross geworden, bin unfähig, der Schlachterei, der Zähmung meiner Selbst und meines "Gegenstandes" einhalt zu gebieten! Ich fange an, das vielschichtige, ungeordnete, unvollkommene Leben des Herrn Geheeb in eine anständige Form zu bringen. Ich Kästle ihn in die Begriffe, die wir vom Leben haben, gebe seinem Versuchen, seinem Herumstolpern einen schönen Sinn. Ich ordne das Chaos der Begegnung, der Wirkungen und Rückwirkungen, der Impulse und Verirrungen und mache "Geschichte" daraus, teile alles ein in "soziale Bewegungen", in "Reformansätze im Bereich der Pädagogik" und eine Reihe anderer Kästchen.

Im Bemühen, die Welt in unsern wissenschaftlich-objektiven Griff zu kriegen machen wir sie verwaltbar. Wir müssen (wieder?) lernen, auch im "Wissenschaftsbetrieb "ich" zu sagen. Wir müssen dies lernen oder wieder lernen! Wir dürfen uns nicht zu blossen Maschinisten auf dem grossen Dampfer des Fortschritts degradieren lassen und dort, zehn Stockwerke unter der Wasseroberfläche, Kohlen in die glühenden Öfen schaufeln, acht, zehn, zwölf, sechzehn Stunden täglich, hoffend, dass wir einmal, als Lohn unserer Unterwerfung, aufsteigen und Kapitän werden oder doch Offizier, um dann selbst unsere Befehle brüllen oder uns in lässiger Pose - Telefonhörer in der Hand - auf unserem Stuhl zurückzulehnen und Zigarrenrauch zur Decke emporsteigen zu lassen!

Wenn ich mich umschaue an unseren Universitäten - den Hochburgen des freien Gedankenaustausches und der kritischen Reflexion! -, dann wird mir übel: Nichts geschieht dort aus wirklichem Interesse, aus innerer Überzeugung oder um der "Hebung des Menschengeschlechts" willen! Man arbeitet zur Hebung des Ruhmes dieses oder jenes Instituts, dieses oder jenes Professors und diese wiederum arbeiten, um ihr Herrschaftsgebiet ausdehnen oder doch zumindest halten zu können. So wie man der religiösen Konkurenz einst "Ketzertum" vorgeworfen hat, wird einem heute "Unwissenschaftlichkeitd" vorgeworfen, wenn man die heilige Ruhe und den Verwaltungsfleiss der Gelehrten stört! - O Unruhe meiner Lenden, wo führst Du mich noch hin! Und was hat all dies mit Geheeb zu tun?

"Werde, der du bist" sei, so hat der pädagogische Mystiker Geheeb oft gesagt, die grösste und letztlich einzig gültige pädagogische Weisheit, die er kenne ... "werde, der du bist" - nicht "verdinge dich auf dem Dampfer des Fortschritts". Damit, dass er diesen verstümmelten Satz von Pindar zum Kernsatz seiner Pädagogik erklärte, hat Geheeb in der Fachwelt ausgespielt. Als pädagogischer Theoretiker wird er von den Damen und Herren des bürgerlichen Establishments seither nicht mehr ernst genommen. Eine Platitüde, eine absolute Hilflosigkeit und pädagogische Banalität sei dieser Satz. "Werde, der du bist", hab Mut, deinen Weg zu gehen, hab Mut, zu sagen, was Du denkst und zu handeln, wie du es für richtig findest! O ihr gelehrten Damen und Herren! Ob dieser Satz nicht vielmehr Flugasche ist, ein glimmendes Stück Holz, welches das morsche Gebäude Eurer gelehrten Wohlanständigkeit und Sesselkleberei längst in Brand gesteckt hätte, wenn ihr nicht gelernt hättet, das glimmende Feuer mit Eurem scheinbar so überlegenen Wissen und Eurer Geringschätzung zu ersticken.

Geheeb - ein Rebell im goldenen Käfig seines Erfolges, im goldenen Käfig seiner rund um so gelobten Odenwaldschule! Von seinen Freunden - vorab von Edith und ihrem Vater Max - mit so viel Liebe und Geduld begleitet und geführt, damit er nicht abkomme vom Weg der reformistischen Vernünftigkeit. - Ja, es ist ein kompliziertes Leben, nicht nur das von Geheeb!

Copy 1996, 2017, Martin Näf

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