Türen öffnen statt Mauern bauen. Wenn Reisen zum Beruf wird.

Ich bin schon immer gern gereist, doch seit einigen Jahren nimmt das Reisen in meinem Leben einen immer wichtigeren Platz ein. Ich geniesse es, unterwegs zu sein; ich geniesse die Abenteuer, die Buntheit des Lebens, das Spiel der Zufälle, die Begegnungen mit fremden Menschen und die Welten, die sich mir dabei auftun. Das Reisen ist für mich darüber hinaus allerdings auch so etwas wie ein politisches und menschliches Bekenntnis: In einer Zeit, in der die Kluft zwischen arm und reich stetig wächst, und wir uns immer mehr voneinander abzuschotten scheinen, versuche ich, Türen zu öffnen und Brücken zu bauen, sowohl in persönlichen Begegnungen als auch im Rahmen offizieller und privater Projekte, an denen ich helfend und beratend beteiligt bin oder war, denn im August 2013 habe ich einen Hirnschlag gehabt. Erst musste man mich von Afrika in die Schweiz zurücktransportieren, sodass ich vier Tage "verloren" habe bis ich in Basel war. Ich will wieder nach Afrika, aber ...

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