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Meine Eckdaten in tabellarischer Form

 

1955 bis... wo fange ich an, wie gehe ich weiter, wie viele Abwege mache ich, wie viele Zusätze und philosophische Ergänzungen....

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"Kann der nicht rechnen?" Über die Erziehung des hierarchischen Charakters

Mitmachen, sich Einfügen, still sein und abwarten, dem Lehrer nicht ins Wort fallen, nicht unangenehm auffallen ... diese zum Schulerfolg gehörenden Tugenden werden zu Untugenden, wenn wir nicht auch immer die Gegenkräfte - das Nein sagen und ins Wort fallen, das unangenehm Auffallen und sich Verweigern - stärken.

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Unsere ach so friedliche Welt! Einige Gedanken zur Gewalt bei Kindern und Jugendlichen

Gewalt unter Kindern und Jugendlichen! Die Medien berichten seit Jahren fast jeden Tag davon! Es sei, so heisst es, mehr als nur ein Modethema. Fachleute sind besorgt - ernstlich besorgt! Es handle sich hier, so sagen sie, um ein historisch ganz neues Phänomen. Das Problem ist längst nicht mehr auf den Bereich der Schule beschränkt. Scheinbar unmotivierte Gewalttätigkeit tritt heute auch bei Drei- und Vierjährigen immer häufiger auf. Insbesondere in den städtischen Ballungsgebieten beginnt man nach geeigneten Massnahmen zu suchen, um die Sache "in den Griff" zu kriegen. So legitim und wichtig diese Bemühungen sind, so falsch wäre es, bei unserem Nachdenken über diese Thematik dort stehen zu bleiben. Es scheint mir wichtig, dass wir diese beunruhigende Entwicklung nicht nur als individuelles Problem bestimmter Kinder, sondern auch als soziales Alarmsignal verstehen und angehen. - Martin Näf

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DER BODEN HIER WAR GUT - 20 Jahre Bewusstseinsarbeit in der Ecole d‘Humanité in der Schweiz

Natalie Lüthi-Peterson wurde 1927 in Cleveland, USA geboren. Sie studierte Germanistik im Wellsley College, USA und an der Universität Zürich. Nach dem 2. Weltkrieg rief sie die "Young Leaders International" (heute Lüthi-Peterson Camps) ins Leben, um damit Jugendlichen aus verschiedenen Ländern Gelegenheit zu geben, sich kennen und verstehen zu lernen. Von 1949 bis 1953 arbeitete sie erstmals an der Ecole d'Humanité in der Schweiz. Nach 3-jähriger Abwesenheit kehrte sie 1956 an die Schule zurück. 1961, nach dem Tode des Schulgründers Paul Geheeb, übernahm sie zusammen mit ihrem Mann Armin Lüthi die Leitung der Schule. Ich sprach mit ihr über ihr Engagement für einen offeneren Umgang mit Rollenerwartungen und Rollenverhalten von Männern und Frauen bzw. Mädchen und Jungen.

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Schule, Chance oder Verhängnis?

Es scheint tatsächlich, dass man uns von Kindsbeinen an so gründlich von der Vernünftigkeit und Harmlosigkeit unserer Schulen überzeugt hat, dass wir in Sachen Schule kaum noch fähig sind zu wirklicher Kritik und einigermassen unvoreingenommener Betrachtung. Bei alles Kritik am Detail: wirklich in Frage gestellt und herausgefordert wird die Schule bei uns im Grunde nicht. Dabei wäre ein Volksaufstand gegen diese unmenschliche und gefährliche Institution längst fällig.

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Schule, oh Schule! Ein Trauerspiel!

Ich war das, was man einen "guten" Schüler nennt. Dabei war ich nicht nur gut, weil mein Verstand und mein Gedächtnis in etwa so funktionierten, wie die Schule es in den 1960er Jahren von einem sieben oder zehnjärhigen Jungen erwartete. Ich war vor allem auch deswegen ein guter Schüler, weil ich mich ohne grösseren Protest in die Sache fügte und schnell genug lernte, das beste daraus zu machen.

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Seit über 4 Wochen versuche ich jetzt schon ...

Seit über 4 Wochen versuche ich jetzt schon den Einstieg in dieses Kapitel - Haubinda, Lietz, Sezession etc. - zu finden, und es will und will nicht werden. meine Hilflosigkeit und Tappigkeit im Schreiben ist beunruhigend.

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DIE AKTUELLE SITUATION DER SCHWEIZER ALTERNATIVSCHULEN AUS HISTORISCHER SICHT. FRAGMENTE EINER "SCHULGESCHICHTE VON UNTEN"

Die übliche Schulgeschichtsschreibung ist, wie jede übliche Art von Geschichtsschreibung, eine Darstellung aus der Sicht der Sieger. Diejenigen, die im Laufe der Entwicklungen das Feld räumen mussten oder zu Randfiguren wurden, tauchen in dieser Geschichte nachträglich oft nicht mehr auf. Sie, ihre Ideen und Projekte sind gewissermassen der rote Faden der die folgenden Ausführungen durchzieht -, sich manchmal scheinbar verlierend im dichten Gewebe der Normalität, dann plötzlich wieder auftauchend.

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Die Ecole d‘Humanite, wirglich eine andere Schule?

Nachdem ich im "humanistischen Gymnasium" war, und ein Jahr "Freiheit" genossen habe, wollte ich "arbeiten"! Einer - mein Vater - sagte, "naja, dann geh doch die "Ecole" am Hasliberg anschauen. Du wirst nicht reich, aber interessant wird es jedenfalls." - Jetzt, 32 Jahre später, wollte ich es nochmal wissen.


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Die langen Schatten der Wohlerzogenheit oder: von unserer alltäglichen Bravheit

März 2006. Ich bin zu Besuch bei meiner New Yorker Freundin Kathy. Wir sprechen viel von Politik. An einem Abend besuchen wir eine Veranstaltung, an welcher drei Expertinnen - zwei Frauen und ein Mann - über die verfassungsmässigen und gesetzlichen Grenzen der Macht des amerikanischen Präsidenten sprechen sollten. Angesichts der aktuellen politischen Lage in den USA ist das Thema brisant.

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EDUCATION AND POLITICAL POTENCY - FROM MASSES OF CONSUMERS TO MASSES OF PEOPLE

Is the world coming to an end? Are we going downhill? The rich industrialized nations pulling the whole world into destruction, catastrophic war or ecological collapse? Will we be swallowed up'and annihilated by our own inventions? Will we continue to replace our dying nature with technical devices to keep us alive? Will we one day depend on artificial atmospheric conditioning, on synthetic food, on man-made social programming from birth to death as in A. Huxley's "Brave, New World"?1 Will today's trend toward the global shopping center, the uniformed world market, world taste and world citizen, which the leaders of the global corporations envisage, continue its rapid transformation of the world?

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Eine kurze Geschichte der Schule

In einer Zeit der Informationsknappheit, ja des Informationsmangels, hatte die organisierte Vermittlung von Basiswissen durch eine staatliche Behörde einen gewissen sinn, aber heute, im Zeitalter der Zeitschriften und Heftchen, der Bücher und Broschüren? Heute im Zeitalter der sich ständig vermehrenden Fernseh- und Radioprogramme und der weltweit möglichen Kommunikation mittels Telefon, Telefax, Internet oder wie die Sachen immer heissen?


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Gotthelf, Tolstoj, Steiner und Co. oder: Schule war nicht immer so und muss nicht immer so bleiben

Im Mittelalter gab es für das einfache Volk keine Schulen. Nur wer Priester oder Beamte an einem Hof oder sonst etwas besonderes werden sollte, besuchte eine Dom- oder Fürstenschule. Handwerker, Bauern, Taglöhner oder Soldaten lernten das, was sie für ihr Leben brauchten, auch ohne Schulen.

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Homeschooling oder: Grosswerden ohne Schule ... Informationen und Gedanken zu einem abwägigen Thema

Von Home-Schoolern spricht man seit einiger Zeit, wenn Eltern oder Erziehungsberechtigte ihre Kinder nicht (oder nicht mehr) zur Schule schicken wollen, sondern sie aus irgendwelchen Gründen zu Hause unterrichten. In der Schweiz ist Home-Schooling (also "Schule Daheim") bis jetzt eigentlich kein Thema; verlässliche Zahlen darüber, wieviele Eltern ihre Kinder hierzulande weder einer staatlichen noch einer privaten Schule (auch keiner freien oder alternativen!) anvertrauen fehlen zwar, aber viele sind es nicht! Dennoch: das Phänomen sollte auch uns zum Nachdenken bringen.

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im Auge des Zyklons

Was ich schreibe, schreibe ich immer noch aus der Perspektive eines wohlbehüteten Bürgersohnes, eines Mittelschichtkindes aus einer der privilegiertesten Gegenden der Welt. Ich schreibe als jemand, der gewissermassen im Auge des Zyklons oder im Bauch des grossen Tiers aufgewachsen ist und bis heute dort lebt und arbeitet.

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Jane oder das falsche und das wahre Bewusstsein

Als ich Jane, die drei Monate zuvor in die Schule gekommen war, fragte, wie ihr die Schule gefalle, reagierte sie mit einem enthusiastischen „super". Ich studierte damals in den USA und hatte eben damit begonnen, alles, was mir an schulkritischer Literatur in die Hände fiel, zu lesen. Janes Begeisterung enttäuschte mich deshalb etwas;ein trauriges „es geht" oder ein wütendes „die Schule ist Mist" hätten besser in meine schulkritische Gedanken- und Gefühlslandschaft gepasst.

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Krieg? Antigon und Sokrates im Gespräch

Ich verabschiede mich für jetzt. Ich gebe das Steuer einem erfahrenerem Mann, der euch besser erklährt, wohin die Reise geht, denn ich kann's nicht mehr! Gute Unterhaltung, wenn das noch Unterhaltung ist!

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Maschinen - Menschen - Maschinen: Wie lange noch?

Sowohl beruflich als auch privat haben wir heute nur noch sehr selten Zeit, einem Gedanken oder einer Frage wirklich nachzugehen. Wir werden von Terminen und Sachzwängen vorangeschoben und selbst, wenn wir uns zwischendurch die Zeit nehmen, einen Artikel oder gar ein Sachbuch von A bis Z zu lesen oder an einen Vortragsabend zum Thema Schule oder Nachhaltigkeit oder Alternativmedizin zu gehen, endet unser "Nachdenken" oft auf halber Strecke oder noch früher, weil sich ein anderes Thema vorgedrängt hat oder weil das Nachdenken zu anstrengend, vielleicht auch zu beunruhigend ist, weil die Wäsche aus der Maschine genommen oder ein Kind aus der Krippe abgeholt werden muss.

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Menschen, Schule und Geld oder: "gerechte Welt"

Müll in Seen und Meeren, ökologische Katastrophen aller Art, schmelltsen der Gletscher, Anstieg der Meere, sterben von Pflatzen- und Tierarten, die zunahme der Bevölkerung, die Flüchtlingsströme, Kriege und alles andere, was Umweltverschmutzung" heisst müssen angepackt werden. Das geht nicht ohne ein Umdenken der Menshen, auch wenn Umdenken für viele nur widerwillig geschieht.

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Ob wir es wollen oder nicht ... Sokratext und Aristofel im Gespräch über Computer, Internet und das ganze Zeug

Ich habe den Text vor 20 Jahren geschrieben und dann "vergessen". Jetzt kommt er mir aber so aktuell vor, dass ich beschlossen habe, ihn trotzdem ins Netz zu stellen. Mich selber beunruhigt der Tekt und was dahinter rumort.

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Sich aufeinander einlassen! Die Brockwood School in England

Giselle Balleys hat uns im Gespräch mehr über den Alltag von Brockwood und über die Besonderheiten dieser Schule erzählt. Die Fragen für "endlich!", Jahrgang 3, Nr. 2 Juni 1993, stellte Martin Näf.

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Sokrates, wie sehr fehlst du mir!

„Nein, schlaft nicht, während die Ordner der Welt geschäftig sind!
Seid mißtrauisch gegen ihre Macht, die sie vorgeben für euch erwerben zu müssen!
Wacht darüber, daß eure Herzen nicht leer sind, wenn mit der Leere eurer Herzen gerechnet wird!
Tut das Unnütze, singt die Lieder, die man aus eurem Mund nicht erwartet!
Seid unbequem, seid Sand, nicht das Öl im Getriebe der Welt!" Günther Eich

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Spuck mir nicht in meine Tagessuppe. Rechthaben und Rechtschreiben

Haben Kommaregeln und das Dehnungs-H etwas mit Faschismus zu tun? Sie meinen "nein", ich meine "ja" ...

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Tatort Spickstift! Symptom der allgemeinen Verwirrung

Mogeln scheint zur Schule zu gehören wie die Pausenglocke oder die Wandtafel. Dabei bleibt natürlich auch hier die Zeit nicht stehen. Die Methoden des Mogelns ändern sich und mit ihnen ändern sich die Techniken der Überwachung. Es ist eine Art Wettrüsten zwischen SchülerInnen und LehrerInnen, welches in letzter Zeit durch das Internet und das Handy ganz neue Dimensionen erhalten hat. Dem gegenüber wirkt der im Sommer 2005 von einer Schweizer Firma auf den Markt gebrachte Spickstift geradezu heimelig und regelrecht altmodisch. Als Einstieg ins Thema des Mogelns und Betrügens ist er jedoch ein durchaus würdiger Gegenstand.

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Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser ...

Vertrauen ist gut und die Erkenntnisse der modernen Hirnforschung mögen ermutigend wirken, doch in der Realität scheinen wir mehr denn je auf Kontrolle statt auf Vertrauen zu bauen.

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Vom Jammer des Staatsschuhmonopols oder: Man isst, was auf den Tisch kommt!

"Wir sprechen viel von Freiheit, auch im Umkreis von Bildung und Schule. Wir erklären sie zu einem bedeutenden gesellschaftlichen Wert, aber wir glauben nicht an ihre befreiende Wirkung. Wir glauben immer nur an ihren Missbrauch. Wie eine kostbare chinesische Vase darf man sie nicht benutzen, weil sie dabei kaputt gehen könnte." - Hartmuth von Hentig: Guerna Vaca oder: Alternativen zur Schule. Stuttgart 1971 S.112

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Warum eigentlich ...

Überall scheint die bildungspolitische Diskussion in eine panische "Flucht nach Vorne" umzukippen: Die Engländer fürchten das Absacken ihres Bildungsniveaus und ergreifen Massnahmen zur Verschärfung des Wettbewerbes! Die Holländer tun auf ihre Art dasselbe und auch in der Schweiz scheint die Furcht, man könnte "den Anschluss" (den Anschluss an was?) verlieren, jede bildungspolitische Diskussion zu beherrschen.

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Was die Kirche war, das ist jetzt die Schule

1972 erschien eine Studie mit dem Titel "Grenzen des Wachstums", in welcher der "Club of Rome", ein Zusammenschluss verschiedener WissenschaftlerInnen, an Hand von Modellrechnungen zu zeigen versuchte, zu welchem Zeitpunkt die Ressourcen unserer Erde erschöpft wären, wenn es uns nicht gelingt, unsere auf ständigem Wachstum und auf Profitmaximierung beruhende Wirtschaftsweise den physischen Grenzen unserer Erde anzupassen und das unkontrollierte Bevölkerungswachstum zu stoppen.

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Wenn ich ein Kämpfer wäre ...

Damals, vor 150 bis 200 Jahren, als man die zerstreuten Stücke und Ansätze früherer Epochen zu einem einheitlichen Bildungssystem zusammenfügte, mag das Ganze ja noch einen gewissen Sinn gehabt haben. Damals ging es um die Alphabetisierung eines Volkes, das noch kaum lesen und schreiben konnte. Damals ging es um elementare Bedürfnisse. Auch die Vermittlung von historischem oder geographischem Basiswissen hatte seine Berechtigung, da gedruckte Informationen - Zeitschriften, Lexika, Bücher - zumindest in den ländlichen Gegenden kaum zur Verfügung standen, sodass ein quasi natürliches Hineinwachsen in die Welt der Schrift und ein allmählicher, von den persönlichen Bedürfnissen und Fragen der Heranwachsenden geleiteter Erwerb von Kenntnissen, die ausserhalb des Alltags der eigenen Dorfgemeinschaft lagen, nur schwer möglich war.

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Wer hilft eigendlich wem und weshalb

Wenn wir einen Blick auf die Geschichte des öffentlichen *Schul*wesens und der *Schulpflicht werfen, entdecken wir, daß ihr in Wirklichkeit nicht so sehr falscher Altruismus zugrunde liegt als vielmehr bewußte *Konzeptionen, die Bevölkerung nach den Wünschen der Herrschenden zu formen. Widerspenstige *Minoritäten sollten dem *Mehrheitstypus angepaßt werden; alle Menschen sollten den "bürgerlichen" Pflichten unterworfen werden, wobei Gehorsam dem Staat gegenüber immer an hervorragender Stelle stand. - MURRAY N. ROTHBARD

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Wir verlieren das Spiel ...

der Kampf um knapper werdende Resourcen – Wasser, Land, Öl, Uran und andere Rohstoffe – wird von Jahr zu Jahr brutaler; die Kluft zwischen reich und arm nimmt zu; die Menschen werden austauschbar; unsere Meere sind überfischt, die Umwelt durch Schwermetallrückstände verseucht.

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„Lauf, Bello, lauf". Erinnerungen an die ersten Schuljahre

Wenn ich in Gedanken in die Primarschulzeit zurückgehe, so kommt es mir vor, als ob damals immer Sommer gewesen sei. Ich erinnere mich an heisse Nachmittage, die wir gemütlich im Schulzimmer verdämmerten. Ich erinnere mich an Fussballspiele auf dem Pausenplatz: Zwei Holzkegel auf je einer Linie bildeten die Tore. Die beiden Mannschaften waren durch quer über der Brust getragene rote und blaue Bändel gekennzeichnet.

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