"(...) Was mussten erst die Bergbauernbuben leiden! Sie wollten ja nicht studieren wie ich. Sie wollten Luft, Wiese, Wald. Ihre starken Glieder sprengten schier die Bank auseinander. Ihnen wurde wie einer Gemse hinter Gittern. Acht Jahre Schulbank, es war zum Verzweifeln. Wenn ich denke, wie sie ihre massiven Leiber in die Enge hineinmarterten, wie ihre schweren Hände, die schon molken und Rinder am Horn führten, sich mit dem zerbrechlichen Griffel stundenlang abgeben mussten, dann fällt mir mehr als je auf, woher denn der Staat das Recht zu dieser Bank- und Griffelzwängerei nehme, ob das Wort Allgemeinbildung denn allen Freiheitsraub rechtfertige. Viele, viele Schulkinder sind Märtyrer." – Heinrich Federer
"Wenn wir einen Blick auf die Geschichte des öffentlichen Schulwesens und der Schulpflicht werfen, entdecken wir, daß ihr in Wirklichkeit nicht so sehr falscher Altruismus zugrunde liegt als vielmehr bewußte Konzeptionen, die Bevölkerung nach den Wünschen der Herrschenden zu formen. Widerspenstige Minoritäten sollten dem Mehrheitstypus angepaßt werden; alle Menschen sollten den "bürgerlichen" Pflichten unterworfen werden, wobei Gehorsam dem Staat gegenüber immer an hervorragender Stelle stand." - MURRAY ROTHBARD

„Lauf, Bello, lauf“. Erinnerungen an die ersten Schuljahre

Wenn ich in Gedanken in die Primarschulzeit zurückgehe, so kommt es mir vor, als ob damals immer Sommer gewesen sei.

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Über die Schule hinaus. Wo endet unsere Geschichte

Im Rahmen des Symposiums "Theater träumt Schule", welches am 8./9. Januar 2010 in Zürich stattgefunden hat, habe ich einen Workshop zum Thema "Entschulung" gegeben. Im Vorfeld dieser Veranstaltung habe ich mir u.a. noch einmal Peter Sutters Buch "schafft die Schule ab" angesehen. Dabei hat mich der Abschnitt "Lernzentren als Alternativen zu Schule" erneut begeistert. Eine konkrete, machbare Utopie. Konkret und doch sehr offen und weiträumig. Beim lesen habe ich jedoch festgestellt, dass mir die wichtige Rolle von "Angeboten" in Sutters Buch und anderen Büchern im Grunde nicht gefällt. Ich reagiere darauf mit einer Mischung von Misstrauen und entteuschung ...

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Wer denkt, dass es um Menschen geht, der irrt!

Idyllische Erinnerungen. Stoff für nostalgische Träumereien. Oh nein! Wer mehr erwartet als bestenfalls ein bisschen Unterhaltung, der wird entteuscht, denn unter dem Strich geht es um die Dressur des Menschen ...

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Wenn ich ein Kämpfer wäre, dann ... aber ich bin kein Kämfer

Ich bin kein Kämpfer. Wenn ich ein Kämpfer wäre, dann hätte ich die Schule geschlossen oder so umgestaltet, dass Kinder und Erwachsene wirklich etwas lernen.

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Was die Kirche war, das ist jetzt die Schule, und wir - machen nichts?

1972 erschien eine Studie mit dem Titel "Grenzen des Wachstums", in welcher der "Club of Rome", ein Zusammenschluss verschiedener WissenschaftlerInnen, an Hand von Modellrechnungen zu zeigen versuchte, zu welchem Zeitpunkt die Ressourcen unserer Erde erschöpft wären, wenn es uns nicht gelingt, unsere auf ständigem Wachstum und auf Profitmaximierung beruhende Wirtschaftsweise den physischen Grenzen unserer Erde anzupassen und das unkontrollierte Bevölkerungswachstum zu stoppen.

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Warum eigentlich? Eine in der Schule nicht mehr gestellte Frage

Es kann einem schon ziemlich schwindlig werden, wenn man so hineingeschmissen ist in den Strom von Nachrichten über Schule und Bildung oder sich - wie ich es gelegentlich tue - selbst hineinschmeisst in diesen Strom!

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Vom Jammer des Staatsschuhmonopols oder: Man isst, was auf den Tisch kommt!

Ich würde mich so freuen, wenn die Schule anders wäre oder gar keine Schule stattfinden würde! Ich würde die Schule fakultativ machen! Ich würde ...

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Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser ...

Vertrauen ist gut und die Erkenntnisse der modernen Hirnforschung mögen ermutigend wirken, doch in der Realität scheinen wir mehr denn je auf Kontrolle statt auf Vertrauen zu bauen.

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Spuck mir nicht in meine Tagessuppe - Recht haben und recht schreiben

Wenn ich nichts habe, dann habe ich wenigstens die Recht-Schreibung!

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Schule, eigentlich? ein Trauerspiel

Ich war das, was man einen "guten" Schüler nennt. Dabei war ich nicht nur gut, weil mein Verstand und mein Gedächtnis in etwa so funktionierten, wie die Schule es in den 1960er Jahren von einem sieben oder zehnjärhigen Jungen erwartete. Ich war vor allem auch deswegen ein guter Schüler, weil ich mich ohne grösseren Protest in die Sache fügte und schnell genug lernte, das beste daraus zu machen.

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Schule, Chance oder Verhängnis?

Immer wieder SCHULE! Man kommt nicht davon los. Es ist wie vor einst die Kirche: Man schimft und man hätte alles mögliche auszusetzen, aber die Schule als ganzes abzuschaffen, das können sich die meisten nicht vorstellen.

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Ob wir es wollen oder nicht ... Sokratext und Aristofel im Gespräch über Computer, Internet und das ganze Zeug

Ich habe den Text vor 20 Jahren geschrieben und dann "vergessen". Jetzt kommt er mir aber so aktuell vor, dass ich beschlossen habe, ihn trotzdem ins Netz zu stellen. Lest und ... sagt 'ja ja, es stimmt'!

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Homeschooling oder: Grosswerden ohne Schule ... Informationen und Gedanken zu einem abwägigen Thema

Sklaven und Sklavinnen, werft das Joch der Wirtschaft ab und werdet freie Menschen! Das, was uns alt und verbraucht scheint, dass ist neu, neuer als das, was wir 'modern' und 'schick' nennen.

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Ich habe genug! Ich kündige!

Vor vier Wochen hat Ilse mich gefragt, ob ich sie im August und im September für je eine Woche in der Schule vertreten wolle: Englischunterricht in 3 Klassen an einem hiesigen Gymnasium, 15 bis 18-järhige, insgesamt 13 oder 14 Lektionen pro Woche. Ich könne es mir bis nach ihren Ferien überlegen. „Nach ihren Ferien“ ist jetzt. Ich kann den Entscheid also nicht mehr lange vor mir herschieben.

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In den Affenkästen der Gelehrsamkeit oder: zuviel geben ist Mord

Ich will noch einmal einen Anlauf nehmen, die Quellen meiner eigenen inneren Kräfte zu reinigen, mir die Eindrücke des heutigen Tages vom Leibe zu schütteln. Ich kratze am Gefängnis der bürgerlichen Wissenschaft, in welchem ich gefangen bin.

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In der Schule lebt gefährlich, wer seine Menschlichkeit nicht über Bord werfen will!

"Die Resultate der jetzigen Schule - worin bestehen sie? abgenützte Hirnkraft, schwache Nerven, gehemmte Originalität, erschlaffte Initiative, abgestumpfter Blick für die umgebenden Wirklichkeiten, erstickte Idealität unter dem fieberhaften Eifer, es zu einem Posten zu bringen." (Ellen Key: Das Jahrhundert des Kindes. Berlin 1905, S.293)

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Jane oder das falsche und das wahre Bewusstsein

Ich verstehe Jane schon, aber ein kleines bisschen macht es mich traurig, weil ... Tolstoi meinte schon lange,dass Schulen freiwillig sein
sollten, weil ...

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Die Ecole d'Humanite, wirglich eine andere Schule?

Nachdem ich im "humanistischen Gymnasium" war, und ein Jahr "Freiheit" genossen habe, wollte ich "arbeiten"! Einer - mein Vater - sagte, "naja, dann geh doch die "Ecole" am Hasliberg anschauen. Du wirst nicht reich, aber interessant wird es jedenfalls." - Jetzt, 32 Jahre später, wollte ich es nochmal wissen.

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KRISHNAMURTI, EIN ANTIPÄDAGOGE?

Wer kennt ihn noch? Wer weiss noch von ihm? Und trotzdem, das Thema bleibt - iritierend und irgendwie beunruhigend.

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DIE AKTUELLE SITUATION DER SCHWEIZER ALTERNATIVSCHULEN AUS HISTORISCHER SICHT. FRAGMENTE EINER "SCHULGESCHICHTE VON UNTEN"

Die Schule gibt es in der Form noch nicht so lange. Aber wieso gibt es sie überhaupt? Wieso gibt es Alternativschulen und gar keine Schulen so wenig!

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"Kann der nicht rechnen?" Über die Erziehung des hierarchischen Charakters

Mitmachen, sich Einfügen, still sein und abwarten, dem Lehrer nicht ins Wort fallen, nicht unangenehm auffallen ... diese zum Schulerfolg gehörenden Tugenden werden zu Untugenden, wenn wir nicht auch immer die Gegenkräfte - das Nein sagen und ins Wort fallen, das unangenehm Auffallen und sich Verweigern - stärken.

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