Über mich

  • Erstens: Lebenslauf eins

  • Hier finden Sie meinen Lebenslauf auf deutsch und auf englisch sowie eine Liste meiner Publikationen von 1985 bis heute und den ursprünglich für die nicht deutsch sprechenden BesucherInnnen dieser Seite geschriebenen autobiographischen Text Raised to be Nice, einen Bericht über den allmählichen Verlust meines Glaubens an den Nutzen des modernen Bildungswesens und den positiven Wert der in diesem Rahmen produzierten "Bildung", und natürlich alles das was ich im laufe der Zeit geschrieben und gesammelt habe.

  • Zweitens: Nochmals einen Lebenslauf

  • Ich war das erste mal 1975 Mitarbeiter in der Ecole auf dem Hasliberg, das war eine gute Zeit!, dann habe ich und einige andere die Schweizer Alternativschulen aufgemischt, ich habe Artikel geschrieben – gute und weniger gute , ich wurde Biograf von Paul und Edith Geheeb-Cassirer, die nie Pädagogen werden wollten und das ganze Leben Pädagogen waren, weil sie nichts schöneres auf der Welt fanden als Kinder, und ich bin viel gereist: Im Frachter von Europa nach den USA und zurück auf einem Segelboot – na ja, ein stück weit! Dann auf dem Landweg über die Türkei, Iran, Pakistan nach Indien. Das erste mal ein ganz anderes Gefühl! Viel mehr Menschen in den Strassen, Rikschas und Autos, Karren, Lastwagen, Esel und immer wieder Menschen! Und der Lärm! Nicht wie in Deutschland oder in der Schweiz, sondern lärmiger und kaotischer, aber auch interessanter! Und auf dem Land? Viel ruhiger und entspannter! Autos sieht man selten. Kühe und ... Ich war auch in Afrika, zuerst als Tourist und dann als
    Mitspieler auf Zeit. 2011 war ich ein halbes Jahr in Congo Uni-Rektor, im Niger habe ich mit Moussa und einigen Freunden im Dorf für Moussa und seine Familie zwei Häuser gebaut, in Mauretanien habe ich geholfen, einem blinden Menschen den Computer zu erklären ... aber dann, wieder im Dorf von Moussa, habe ich einen Hirnschlag gehabt.

    Es ging schnell. Nach einer Stunde konnte ich nicht mehr reden und ich war halbseitig gelähmt. Drei oder vier Tage später hat mich die Schweizer Rega gehohlt und in das Basler Uni-Spital gebracht. Das war vor ungefähr drei Jahren, also im Sommer 2013. . Vor einem Jahr habe ich noch Epilepsie bekommen, und ich bin von da an ganz vergesslich geworden. - Mist, dass kann passieren, obwohl es nicht mit dem Lebensplan von Martin Näf übereinstimmt. Ich bin immer wieder deprimiert und traurig, aber ich bin auch dankbar, dass ich noch lebe und einiges vorhabe. Was das ist – ich weiss es noch nicht. Aber es bewegt sich etwas!

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