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Menschen, Schule und Geld oder: "gerechte Welt"

Müll in Seen und Meeren, ökologische Katastrophen aller Art, schmelltsen der Gletscher, Anstieg der Meere, sterben von Pflatzen- und Tierarten, die zunahme der Bevölkerung, die Flüchtlingsströme, Kriege und alles andere, was Umweltverschmutzung" heisst müssen angepackt werden. Das geht nicht ohne ein Umdenken der Menshen, auch wenn Umdenken für viele nur widerwillig geschieht.

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Maschinen - Menschen - Maschinen: Wie lange noch!

Sowohl beruflich als auch privat haben wir heute nur noch sehr selten Zeit, einem Gedanken oder einer Frage wirklich nachzugehen. Wir werden von Terminen und Sachzwängen vorangeschoben und selbst, wenn wir uns zwischendurch die Zeit nehmen, einen Artikel oder gar ein Sachbuch von A bis Z zu lesen oder an einen Vortragsabend zum Thema Schule oder Nachhaltigkeit oder Alternativmedizin zu gehen, endet unser "Nachdenken" oft auf halber Strecke oder noch früher, weil sich ein anderes Thema vorgedrängt hat oder weil das Nachdenken zu anstrengend, vielleicht auch zu beunruhigend ist, weil die Wäsche aus der Maschine genommen oder ein Kind aus der Krippe abgeholt werden muss.

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Krieg? Antigon und Sokrates im Gespräch

Ich verabschiede mich für jetzt. Ich gebe das Steuer einem erfahrenerem Mann, der euch besser erklährt, wohin die Reise geht, denn ich kann's nicht mehr! Gute Unterhaltung, wenn das noch Unterhaltung ist!

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im Auge des Zyklons

Was ich schreibe, schreibe ich immer noch aus der Perspektive eines wohlbehüteten Bürgersohnes, eines Mittelschichtkindes aus einer der privilegiertesten Gegenden der Welt. Ich schreibe als jemand, der gewissermassen im Auge des Zyklons oder im Bauch des grossen Tiers aufgewachsen ist und bis heute dort lebt und arbeitet.

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Gotthelf, Tolstoj, Steiner und Co. oder: Schule war nicht immer so und muss nicht immer so bleiben

Im Mittelalter gab es für das einfache Volk keine Schulen. Nur wer Priester oder Beamte an einem Hof oder sonst etwas besonderes werden sollte, besuchte eine Dom- oder Fürstenschule. Handwerker, Bauern, Taglöhner oder Soldaten lernten das, was sie für ihr Leben brauchten, auch ohne Schulen.

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„Lauf, Bello, lauf". Erinnerungen an die ersten Schuljahre

Wenn ich in Gedanken in die Primarschulzeit zurückgehe, so kommt es mir vor, als ob damals immer Sommer gewesen sei. Ich erinnere mich an heisse Nachmittage, die wir gemütlich im Schulzimmer verdämmerten. Ich erinnere mich an Fussballspiele auf dem Pausenplatz: Zwei Holzkegel auf je einer Linie bildeten die Tore. Die beiden Mannschaften waren durch quer über der Brust getragene rote und blaue Bändel gekennzeichnet.

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Wenn ich ein Kämpfer wäre ...

Damals, vor 150 bis 200 Jahren, als man die zerstreuten Stücke und Ansätze früherer Epochen zu einem einheitlichen Bildungssystem zusammenfügte, mag das Ganze ja noch einen gewissen Sinn gehabt haben. Damals ging es um die Alphabetisierung eines Volkes, das noch kaum lesen und schreiben konnte. Damals ging es um elementare Bedürfnisse. Auch die Vermittlung von historischem oder geographischem Basiswissen hatte seine Berechtigung, da gedruckte Informationen - Zeitschriften, Lexika, Bücher - zumindest in den ländlichen Gegenden kaum zur Verfügung standen, sodass ein quasi natürliches Hineinwachsen in die Welt der Schrift und ein allmählicher, von den persönlichen Bedürfnissen und Fragen der Heranwachsenden geleiteter Erwerb von Kenntnissen, die ausserhalb des Alltags der eigenen Dorfgemeinschaft lagen, nur schwer möglich war.

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Was die Kirche war, das ist jetzt die Schule

1972 erschien eine Studie mit dem Titel "Grenzen des Wachstums", in welcher der "Club of Rome", ein Zusammenschluss verschiedener WissenschaftlerInnen, an Hand von Modellrechnungen zu zeigen versuchte, zu welchem Zeitpunkt die Ressourcen unserer Erde erschöpft wären, wenn es uns nicht gelingt, unsere auf ständigem Wachstum und auf Profitmaximierung beruhende Wirtschaftsweise den physischen Grenzen unserer Erde anzupassen und das unkontrollierte Bevölkerungswachstum zu stoppen.

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Warum eigentlich ...

Überall scheint die bildungspolitische Diskussion in eine panische "Flucht nach Vorne" umzukippen: Die Engländer fürchten das Absacken ihres Bildungsniveaus und ergreifen Massnahmen zur Verschärfung des Wettbewerbes! Die Holländer tun auf ihre Art dasselbe und auch in der Schweiz scheint die Furcht, man könnte "den Anschluss" (den Anschluss an was?) verlieren, jede bildungspolitische Diskussion zu beherrschen.

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Vom Jammer des Staatsschuhmonopols oder: Man isst, was auf den Tisch kommt!

"Wir sprechen viel von Freiheit, auch im Umkreis von Bildung und Schule. Wir erklären sie zu einem bedeutenden gesellschaftlichen Wert, aber wir glauben nicht an ihre befreiende Wirkung. Wir glauben immer nur an ihren Missbrauch. Wie eine kostbare chinesische Vase darf man sie nicht benutzen, weil sie dabei kaputt gehen könnte." - Hartmuth von Hentig: Guerna Vaca oder: Alternativen zur Schule. Stuttgart 1971 S.112

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